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Testbericht vom DGS Relook 300 S
TWIN-LINUX-RECEIVER um ca. 250-280 EUR (ohne HDD) Preis ca. per Mai 2005 (Preis Aug.2005 ca. 240 EUR)Hier ist kein Testbericht im üblichen Sinne, solche gibt es mehrere im Internet, in welchen Tuner-Empfindlichkeit und weitere technische Daten geprüft wurden. Ich betrachte diesen aus Sicht eines halbwegs "normalen" TV-Users......Dieses Gerät ist Ende 2004 der erste!!! echte TWIN-LINUX-RECEIVER auf dem Markt, ist aber in D und A und CH noch viel zuwenig bekannt, genauso wie die Erzeugerfirma DGStation . Schade! Linux-Receiver bedeutet aber keinesfalls, daß man Linux-Kenntnisse besitzen muß. Lediglich das Betriebssystem ist Linux und durch Open-Source ist es möglich, daß auch private Programmierer die Möglichkeit erhalten, eigene Ideen in die Software einzubringen und eigene bzw. angepasste Programme zu erstellen. (Images genannt). Die zwei Tuner scheinen schwache Signale sehr gut empfangen zu können, sodaß auch bei schlechten Empfangsverhältnissen ein guter Empfang geboten wird. Ich kann dies im Vergleich mit anderen Receivern an der gleichen Antenne wirklich bestätigen. Der Prozessor ein IBM-Power-Chip (siehe Beschreibung). Wenn an beiden Tunern LNB-Signale anliegen, schaltet der Receiver natürlich selbständig auf den freien Tuner. D.h., wenn z.B. ein Astra-Kanal aufgenommen wird (Tuner 1) und man will einen anderen Astra-Sender sehen, wird völlig automatisch auf Tuner 2 umgeschaltet, soferne in den Einstellungen das Astra-LNB in beiden Tunern eingestellt wurde. Die Kanäle werden daher nur einmal gespeichert, je nachdem, welcher Tuner frei ist, greift auf diese zu. Deshalb sollten unbedingt ZWEI Lnb-Leitungen angeschlossen werden. Die Durchführungsmöglichkeit von Antenneneingang 1 zu 2 ist nur eine Hilfslösung, mit der man sich nicht zufrieden geben sollte, da hier die Möglichkeiten und die Vorteile des TWIN-Tuners nicht ausgenützt würden. Die Bedienung/Menüführung ist relativ einfach und für einen "normalen User", auch Frauen, durchaus verständlich ausgerichtet. Allerdings sind die Funktionen für das Verschieben der Kanäle in dieser Softwareversion 2.2.8 vom Mai 2005 noch nicht gut ausgeprägt, soll jedoch in den derzeitigen laufenden Weiterentwicklung der Software besser werden. Wer allerdings keinen PC besitzt, hat mit dem Verschieben der Kanäle viel Arbeit. Jedoch können die Sender in die unlimitieren Favoriten listen aufgenommen und sind somit bereits vorsortiert. Das Verschieben dann innerhalb der Favoriten funktioniert mit Tasten auf/ab. Favoritengruppen kann man natürlich beliebig viele anlegen und umbenennen, die Anzahl der Kanäle und Transponder ist praktisch nicht begrenzt. (das ärgert mich bei anderen Receivern sehr, wenn plötzlich die Meldung erscheint: nur 7000 Kanäle, nur 1500 Transponder, nur 60 Satelliten möglich ... oder ähnliche Limitmeldungen). Ich will selber bestimmen, wann die maximale Anzahl von Transpondern erreicht ist. Diese Beschränkung fällt beim Relook weg und gefällt mir (dank Linux). Software: DGStation aktualisiert die Software derzeit kurzfristig, durch viele auch private LINUX -Programmierer werden hier sicherlich laufend neue und aktualisierte Updates möglich sein. (Siehe auch Anhang Aug. 2005 unten). Die PVR-Funktionen (Festplattenaufzeichnung) funktionieren sehr gut ohne Ton- und Bildaussetzer. Beim laufenden Programm kann jederzeit zurückgespult werden, da ca. 30 Minuten laufend aufgezeichnet werden (bis zum Programmwechsel, dann werden die temporären Aufzeichnungen gelöscht). Die Festplatte läuft aus diesem Grunde immer mit und ist nicht abschaltbar. Trotzdem ist der Vorteil, immer jederzeit zurückspulen zu können, auch wenn man zu spät kommt, gestört wird oder mal austreten muß, überwiegend. Einfach Stopp-Taste drücken, anschließend wieder auf Play und dann sieht man das Programm halt einige Minuten zeitverzögert aber in voller Länge. (Trick-Play genannt = Timeshift). Ein Programm anschauen und ein völlig anderes aufzeichnen, oder zwei Programme aufzeichnen und ein aufgezeichnetes Programm anzusehen ist natürlich möglich. Deshalb die Empfehlung, unbedingt zwei Leitungen zu den LNB's legen. Die Aufzeichnungen werden unverschlüsselt aber in DGS-eigenem Format aufgezeichnet, diese kann man, wenn man will, über ein Konvertierungsprogramm dann auf abspielbare Formate umsetzen. Standbild, variable Zeitlupe (1/2 bis 1/16) und Einzelbildschaltung sind auch vorhanden. Festplatten: ein Wort: SUPER läufts beim Relook! Viele andere Receiver sind versiegelt, sodaß man die Festplatte gleich mitkaufen muß, jedenfalls keine wechseln kann, ohne die Garantie zu verlieren. DGS jedoch liefert sogar die Beschreibung für technische Laien für den Festplatteneinbau mit. (Im Zweifel Händler fragen!!) Timer-Aufnahmen können mit einem Tastendruck auf REC-Taste aus dem EPG heraus programmiert werden, was bei diesem Receiver wirklich technischen Banausen auch keine Mühe bereiten kann. (wer kennt nicht die Timer-Probleme mit den Videorecordern???). Selbstverständlich kann man auch "normal" die Timeraufnahmen programmieren und beim Neumo-Image (siehe unten) auch Vor- und Nachlaufzeiten einstellen. Abschalten: Falls man nicht nur in StandBy gehen will, sondern den Strom abhängt, empfiehlt es sich wie bei allen PVR-Linux-Receivern, den Stecker nicht einfach herauszuziehen, sondern zu warten, bis der Receiver "heruntergefahren" ist, wie man das ja bei jedem PC auch macht. Der Relook löscht z.B. erst beim Herunterfahren die zur Löschung vorgemerkten Aufzeichnungen auf der Festplatte. Die Linux-Receiver starten und enden logischerweise etwas langsamer als die bisherigen "normalen" Receiver, da beim Ausschalten Daten auf die Festplatte gesichert werden (auch Settings etc.) und beim Start die Integrität der Festplatte geprüft wird. Bei Stromausfall dauert die Festplattenprüfung dann ev. einige Minuten. Die LNB-Antenneneinstellungen können entweder von Tuner1 zu Tuner2 kopiert oder eigenständig betrieben werden. Natürlich spielt ein Twin-Receiver seine echten Vorteile nur dann richtig aus, wenn wie erwähnt ZWEI separate Antennenkabel verlegt wurden, denn die Durchschleifmöglichkeit von LNB-Eingang 1 zu 2 ist natürlich eher sinnlos und nur eine Notlösung. Die Kanalsuche erfolgt schnell genug und gründlich. Man kann über alle oder einzelne Satelliten suchen lassen, nur frei oder verschlüsselte Sender etc. Leider nicht "nur TV oder nur Radio", denn Radiosender interessieren mich z.B. nicht bei einem Sat-Receiver. Die neuen Kanäle werden am Ende angefügt. Die Kanäle weisen FIXE Programmplatznummern auf, auch wenn ein Kanal in die Favoriten aufgenommen wird, weist er dieselbe Kanalnummer auf. Da bin ich persönlich wirklich SEHR FROH, denn mich machen bei anderen Receivern die dauernden Neunumerierungen krank. RTL2 hat bei mir die Nummer 2 und dabei bleibt es. Basta! Hoffentlich passen sich die Programmierer hier nicht an andere Receiver an und belassen diese Einstellung. DiseqC 1.0 (none,A,B,C,D,miniA,miniB) und - immer noch sehr selten: auch DiseqC 1.1 ab der Softwareversion vom April 2005 (none, A,B,C,D). In Verbindung mit z.B. zwei Stück DiseqC 1.1/2.1 switches wie Spaun SUR420 F und acht Stück 4/1 DiseqC 1.0,2.0-Schaltern können bis zu 32 Lnb's angeschlossen werden, je 16 an einem Tuner.. Hier empfiehlt sich natürliche eine Antenne wie die Wavefrontier/Torrodial oder ähnlich Multifeedantennen.
Für Motorsteuerungen oder z.B. den neuen 10in/1out Schalter sw101D: DiseqC1.2, Untermenü für DiseqC1.2: CommandMode, Movement, Step Movement, Position, Limit und für USALS: Satellite-Position, Longitude, Latitude, Movement, Position.
EPG ist gut und vielleicht etwas besser als in vielen anderen Receivern - für meinen persönlichen Geschmack, allerdings auch nicht wirklich Spitze und sicher noch verbesserungswürdig, was auch in neuen Images z.B. von NEUMO der Fall ist. Hier EPG-Übersicht:
Mir fehlt hier in der derzeitigen Softwareversion eindeutig die Möglichkeit, EPG-Daten mit Timer in der Nacht zu laden, auf der Festplatte zu speichern und dann SOFORT pro Kanal einen Gesamtüberblick über die Sendefolge eines Abends zu haben. Mit diesem EPG und auch mit dem EPG bei anderen Receivern muss man zuerst länger suchen, bis man weiß, was man ansehen will und da ist eine Programmzeitschrift übersichtlicher.Aber eventuell strengen sich die Programmierer hier mal ein wenig an. (siehe Nachtrag unten: Neue Images vom Aug. 2005) Als Beispiel könnte z.B. die Super-EPG-Anzeige des "alten" Force-Duomasters dienen.... Die Menüs sind wie immer bei neuen Receivern etwas gewöhnungsbedürftig, hier jedoch einfach und übersichtlich, ein "Mittel" zwischen konventionellen Menüs und den für mich zumindest eher verwirrenden unübersichtlichen Dreambox-Menüs. Die Auswahl erfolgt oft über die Farbtasten rot,grün,gelb,blau... Das Design der Auswahlen ist unterschiedlich und zuwenig durchgängig. Bei Drücken der Info-Taste kommen erst die Senderinfos (Sat, Frequenz etc.) bei nochmaligem Drücken das EPG der laufenden Sendung. Das aktuelle Programm läuft als Hintergrundbild mit. Im Standby verbraucht er ca. 13 Watt, wenn man die Ausschalttaste länger drückt, geht die Box in "deep-standby" und benötigt dann nur noch 2,9 Watt. Strom kostet ja auch etwas. Jedesmal den Strom völlig abzuschalten, ist bei Festplattenreceivern - siehe oben unter PVR - nicht so ganz empfehlenswert bzw. erst wenn der Receiver wirklich im Standby ist. Die Fernbedienung hat eine etwas außergewöhnliche Form und auch die Tastenbelegung unterscheidet sich etwas. So ist etwa der Aufnahme-Knopf ÜBER den OK+Richtungstasten, die anderen PVR-Funktionen UNTER diesen angebracht. Trotzdem liegt diese Fernbedienung sehr gut in der Hand und die sonst meist üblichen "flachen Dinger" hat man nach der Gewöhnung an Relook gar nicht mehr so gerne.
Über USB-Kabel (zur Not auch sereille) kann neue Software problemlos eingespielt bzw. Settings vom PC übernommen werden. Die USB-Schnittstelle ist jedoch nicht 2.0 und für das Überspielen von Filmen von Receiver zum PC braucht man etwas Geduld. Wer dies oft machen will, muß wohl den 400 S mit Netzanschluß abwarten. Mit dem Neumo-Image (siehe unten) kann auch im laufenden Betrieb der USB-Modus gestartet und Filme übertragen werden, sodaß während der Übertragung der laufende Betrieb nicht gestört wird. Kurzanleitung zum Software-Update -> siehe weiter unten. Ein Receiver, der ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis hat und zudem wie erwähnt bereits Ende 2004 der erste !!!! tatsächlich erhältliche Linux-Twinreceiver ist, während Dreambox und Reelbox schon seit vielen Monaten erscheinen sollten. Durch Linux sind wie schon erwähnt raschere Änderungen, Verbesserungen und Modifikationen der Software zu erwarten. Ob das gut ist oder nicht, im heutigen Zeitalter der raschen Veränderungen technischer Natur ist das wohl unumgänglich. Dieser Receiver war mir nach kurzer Eingewöhnung gleich sehr sympathisch und ist nur zu empfehlen. Wer nicht immer mit dem Strom schwimmen will und nur das kauft, was alle anderen kaufen, für den ist dieser Receiver richtig, eben für Individualisten. Für mich ist dieser Receiver - in dieser Preisklasse und derzeit - wohl der beste Twin-Linux-Receiver. Es gibt auch wie meist einige Schwachstellen, z.B. fehlt ein LAN-Anschluß (dieser kommt mit dem Relook 400 S ca. Mitte/Ende 2005 und dem 500S Ende 2005/Anfang 2006). Bei einigen Boxen mit Hardware-Versionsnummer 1.0 der ersten Stunde waren Bildstörungen zu verzeichnen, die Ursache war nicht klar. Möglicherweise ist eine Übersteuerung des Receivers (zu!!! guter Tuner mit guten Empfangseigenschaften) bei zu starkem Antennensignal war eine der Ursachen. PiP fehlt, USB-Kabel nicht im Lieferumfang. Wer nähere Details wissen will, kann mich gerne unter FEEDBACK kontaktieren.
Was 2005 noch kommen soll, der 400 S (schnelleren Prozessor, Netzanbindung) und der 500 S eher 2006 ( = andere Hard/Software, Netz etc.) Erzeugerfirma: DGStation <--click Relook 300s PVR Ready ->technische Spezifikationen Relook 300 S<--
Neue Images/neue Features/neuer Editor - Stand vom Aug. 2005 Wie zu erwarten war auf Grund der Linux-Software, haben sich inzwischen schon einige private Programmierer darangemacht, die Software zu verbessern. Dies ist ja auch einer der Linux-Vorteile, daß ev. für einzelne Länder mit anderen TV-Gewohnheiten die Software leichter angepasst und verändert werden kann und man nicht immer auf das Wohlwollen der Erzeugerfirman angewiesen ist, ob eine sinnvolle Neuerung in die Software aufgenommen wird. NEUMO-Images: Als Beispiel für einige verschiedene Images sei NEUMO genannt. Viele neue Features wurden eingebaut, z.:B. USB-Übertragungsmodus im laufenden Betrieb etc. Beispielgebend seien hier nur noch folgende Neuerungen erwähnt:
--> EPG-Programmübersicht = das ist es, was ich ungemein schätze, weil ich rasch einen Überblick über die kommenden Sendungen eines Abends wünschte, ohne langes Suchen!! Dank an Neumo! Durch Drücken der OK-Taste kommt man in die Programmübersicht mit Anzeige von 8 Kanälen und den gerade laufenden Sendungen:
Drückt man hier die INFO-Taste, so kommt die von mir so sehnlichst ersehnte und nun realisierte PROGRAMM- ÜBERSICHT Mit Tasten "links" und "rechts" kommt man zum NÄCHSTEN oder zum VORIGEN Kanal/Sender, sodaß man rasch zur Entscheidung kommen kann, welches Programm man als nächstes denn sehen will. Ich finde das einfach Spitze! Durch Drücken der OK-Taste erscheinen die Detailinfos zu dieser Sendung
PC-Editor: Der Original-PC-Editor, der anfänglich nur die üblichen Grundfunktionen abdeckte, wurde wesentlich verbessert.(von JonDoe (danke!) Neue Editoren sind meist unter www.schulze-vischer.de/relook zu finden)
So kann man z.B.mit Kontextmenü die in einer Favoritengruppe aufscheinenden Programme auswählen und zusammen auf einen bestimmten Programmplatz verschieben. (ich habe unabhängig von Favoritengruppen gerne z.B. Sportsender zusammen sortiert), exportieren, importieren etc. Die Importmöglickeite von Transponderfrequenzen (z.b. satcoDX) soll auch noch hinzukommen.
alf's update-anleitung für den Relook 300supdate wie immer auf eigene gefahr, für schäden wird keine wie immer geartete haftung übernommen, auch nicht für links. da neue besitzer dieses linux-receivers oft unsicher sind, wie und was sie updaten können oder sollen, hier einige hinweise ohne anspruch auf vollkommenheit: (softwarestand per anfang september 2005!). wenn man "linux" hört, wissen viele, daß diese ein pc-betriebssystem ist und glauben, man müsse bei einem linux-receiver linux-kenntnisse haben. dem ist nicht so. man muß lediglich wissen, da man mit dem windows-pc nicht direkt auf die partitions auf der festplatte zugreifen kann, sondern dafür einen separaten "explorer" verwenden muss. für das updaten der software oder überspielen der settings ist das jedoch nicht von bedeutung, dies läuft unter einem windows-pc und einem passenden usb-kabel problemlos. filme auf den pc zu überspielen, ist etwas mühsamer, aber auch hier braucht man keine direkten linux-kenntnisse. also keine angst vor linux! 1) software-update relook 300S grundsätzliches: die update-dateien werden "images" genannt. es gibt auch original-dsg-images für serielle kabel, ist es besser und schneller ein usb-image mit einem USB-kabel zu verwenden, welches leider nicht im lieferumfang enthalten ist, jedoch nur wenige EUR kostet. ich hatte von altem usb-scanner noch eines herumliegen. beim überspielen auf den pc ist größte vorsicht walten zu lassen und die übertragung keinesfalls zu früh abzubrechen, v.a. wenn bootloader (s.unten) im image mit enthalten ist. original-images von der erzeugerfirma DGStation werden in periodischen abständen bereitgestellt. hiebei ist zu beachten, daß bei datenbankänderungen meist die festplatte neu formatiert wird und eventuelle filmaufnahmen somit gelöscht werden. bei größeren release-sprüngen ist der BOOTLOADER mit enthalten. erkennbar ist das sowohl an der größe des images und besser am namen (mit bootloader ca. 8,196 MB, name z.b. "usb_all.img" = komplette Soft, ev. auch sogar mit geänderter Datenbank, ohne bootloader ca. 5,508 MB name z.b. "usb_kernel_root.img" oder "usb_noboot_all.img" = ohne Bootloader).. einer der vorteile von linux open-source ist, daß private programmierer sonderwünsche oder eigentheiten eines landes oder einer region selber dazuprogrammieren können. der vorteil ist offensichtlich: man ist nicht mehr total auf das wohlwollen der erzeuger angewiesen, andererseits gibt es dann verschiedene software-versionen, die teilweise nicht miteinander kompatibel sind. ich möchte hier nur auf eines eingehen, daß mir auf grund der wesentlich verbesserten EPG-eigenschaften, aber auch anderer features am besten gefällt: NEUMO-Images. Grundsätzliches zu Images bzw. das "darin" ist: NEUMO-image vom 15.8.05: (=derzeitiger Stand): dieses image basiert aber noch auf dem DGS-image version 2.3. ZUERST muß also das original-image 2.3 von DGS aufgespielt werden, DANN erst das neumo-image. das heißt, es muß immer klar sein, auf welcher grundversion des originalimages dieses angepasste programm aufbaut. dies ist aus der begleitenden text-datei ersichtlich. USB-übertragung eines images: a) zuerst müssen die USB-treiber von DGStation heruntergeladen, entpackt und auf dem pc installiert werden (VESTAUSB.sys,VESTAUSB.inf). b) flash-tool von DGS herunterladen und installieren sowie das zu verwendende image. c) receiver in standby setzen. ein/ausschaltknopf am receiver drücken und solange gedrückt halten, bis auf dem receiver-display "USB" erscheint. dann ist der receiver im usb-mode und kann updatet werden. usb-kabel natürlich anschließen an pc.
2) SETTINGS überspielen (=programmlisten, einstellungen der satelliten etc.) a) receiver einschalten, im receiver-menü auf USB gehen und den modus "PC-editor" auswählen. b) usb-kabel anschliessen. entweder den alten DGS-editor downloaden oder viel besser z.b. den editor von JonDoe verwenden. (im internet zu finden bzw. auf anfrage). c) pceditor.exe starten und entweder die daten vom receiver auslesen (datei "db.dat" wird erzeugt) oder bestehende datei auf den receiver aufspielen. (upload: vom receiver zum pc, download ist vom pc auf den receiver) 3) aufgenommene files auf PC überspielen vorweg: wer viele filme auf den pc übertragen will, für den ist dieser receiver nicht das richtige oder er muß geduld haben. die usb-schnittstelle ist wie bei den meisten receivern langsam. diese leute sollten eher den relook 400S mit Netzwerkanschluß nehmen, welcher gerade herauskam, oder den kommenden 500S. trotzdem hier eine kurze anleitung: DGS verwendet für die aufzeichnungen auf der festplatte ein eigenes format. um dieses zu konvertieren, wird das programm "MakePes" (von DGS donwloadbar) verwendet. zuerst "explore2fs.exe" downloaden, dieses ermöglicht, unter windows die linux-partitions auf der festplatte des relook zu lesen und MakePes konvertiert dann die daten in MPEG 2 - zuerst pc mit relook 300S mit dem USB-kabel verbinden.
Hier einige Links (Haftungsausschluss: für die gelinkten Seiten und deren INhalte sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich, es wird keinerlei Haftung übernommen) -> Originalimages und Tools und MakePes File-converter von DGStation --> Neumo-Images von http://www.relook-info.de/ oder Image-Sammlung und Settings von http://denktenk.dyndns.org/ --> Linux-Browser unter Windows: "Explore2fs" (z.B. http://uranus.it.swin.edu.au/~jn/linux/explore2fs.htm) oder andere
Achtung: sämtliche Angaben sind ohne Gewähr und nur die persönliche Meinung des Verfassers, die links auf eigene Gefahr und Verantwortung! alf@ichbinhier.com www.ichbinhier.com/sat www.ichbinhier.com
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